Archivierter Artikel vom 02.08.2020, 17:36 Uhr
Koblenz

Einsames Kinoerlebnis: Die Übertragung der „Elektra“ als Auftakt der Salzburger Festspiele ist kein Blockbuster

Vor 100 Jahren markierte die erste Aufführung von Hugo von Hoffmannsthals Neufassung des Mysterienspiels „Jedermann“ auf dem Domplatz die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele. Und zum großen Jubiläum in diesem Jahr wollte das unverzagt die internationale Spitze der Sommerfestspiele anführende Festival sicher besonders auf sich aufmerksam machen – aber eben anders, als es durch die Corona-Pandemie gekommen ist. Als einziges wichtiges Schauspiel-, Opern- und Klassikfestival überhaupt sind die Salzburger Festspiele am Wochenende zu einem Zeitpunkt an den Start gegangen, zu dem an vielen Orten der Welt das Virus unvermindert wütet – zumindest die Kulturwelt blickt also mehr denn je nach Salzburg.

Claus Ambrosius Lesezeit: 4 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net