Wiesbaden

Eigenwilliger Ritt durch die Ballettgeschichte

Bei der Ruhrtriennale 2016 haftete der Choreografie „nicht schlafen” von Alain Platel für seine Brüsseler Compagnie les ballets C de la B noch ein Hauch von Skandal an. Das Publikum beim Gastspiel jetzt im Rahmen der Wiesbadener Maifestspiele nimmt indes weder Anstoß an einer Bühnenskulptur aus drei präparierten Pferdekadavern noch am teils geradezu erschreckend rüden Umgang der neun Tänzer – acht Männer und eine Frau – untereinander. Die Faszination an der so eigensinnigen, originellen Art der Neuverarbeitung von Bewegungsformen des klassischen, neoklassischen, überwiegend aber zeitgenössischen und freien Tanzes stellt im Hessischen Staatstheater alle Bedenken der schließlich jubelnden Zuseher in den Schatten.

Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten
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