Mainz

Drei Romane, fünf Stunden Spieldauer, null Langeweile

Kurze Abende sind nicht so die Sache von Regisseur Jan-Christoph Gockel. Über drei bis gut vier Stunden erstreckten sich schon seine früheren Arbeiten am Staatstheater Mainz, etwa „Brüder Grimm“, „Meister und Margarita“ oder zuletzt „Die Nibelungen“. Jetzt aber bricht er dort mit fünf Stunden rheinland-pfälzische Schauspielrekorde. Der von ihm selbst als „Theatermarathon“ bezeichnete Abend mit zwei Pausen gilt einer zwischen 2002 und 2005 erschienenen Romantrilogie des Russen Vladimir Sorokin. Gockel hat aus den Romanen „Ljod – Das Eis“, „Bro“ und „23.000“ einen gewaltigen Bühnenbrocken gemacht, der indes nie langweilig wird.

Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten
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