Archivierter Artikel vom 29.04.2018, 16:23 Uhr
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Mainz

„Die Nibelungen“ in Mainz: Lug, Trug, Rachedurst, Mord und Totschlag

Vom Dach des Mainzer Staatstheaters lugt der gewaltige Kopf eines Riesen. Drinnen im großen Haus reichen seine Beine hinunter bis auf die Bühne, flankieren als überdimensionale Säulen aus archaisch göttlichem Urgrund die Menschenwelt. Dort beginnt mit einem kleinen Puppenspiel zwecks Vergnügung des burgundischen Königshofes eine gut dreieinhalb Stunden währende Tragödie: die bekannte Nibelungensage, von Jan-Christoph Gockel inszeniert nach Friedrich Hebbels 1861 uraufgeführtem Trauerspiel.

Von Andreas Pecht Lesezeit: 3 Minuten