Archivierter Artikel vom 15.04.2018, 18:11 Uhr
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Frankfurt

Die Frankfurter „Emilia Galotti“ beschreitet neue Wege

Wie der mächtige Gonzaga vor dem anfangs geschlossenen, gewaltigen Eisernen Vorhang des Schauspiels Frankfurt hin und her schlurft, erscheint er von Statur und Charakter als kleiner und lächerlicher Mann. Der Prinz suhlt sich in vermeintlich unsterblicher Liebe zu einer Bürgerstochter. Zugleich bejammert er weinerlich seine Unentschlossenheit, wie die schöne Emilia zu gewinnen sei.

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