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Koblenz/Hamburg

Der (Koblenzer) Stoff, aus dem die Träume sind: Wie ein Musical Künstlern in Corona-Not hilft

„Wenn es in Koblenz ein breiteres kulturelles Angebot gäbe, wäre ich wohl nie weg von hier nach Hamburg gezogen“, bekennt Alexander Wilbert gleich zu Beginn des Gesprächs. Doch vergessen hat er seine Heimatstadt auch im hohen Norden nicht – ganz im Gegenteil. Wilbert hat im vergangenen Jahr sein erstes eigenes Musical geschrieben: in, geprägt durch und gewissermaßen auch für Koblenz. „Die Stadt war meine Inspiration und Muse, wodurch in das Stück auch zahlreiche Erinnerungen aus meiner Zeit dort eingeflossen sind“, erklärt der 26-Jährige, der in Güls geboren wurde. Ein „Weinbergkind“, wie Wilbert sagt, der für sein Premierenwerk den Begriff Musiktheater anstelle von Musical bevorzugt und dieses keineswegs nur aus Gründen der Selbstverwirklichung schrieb.

Stefan Schalles Lesezeit: 6 Minuten