Archivierter Artikel vom 23.10.2018, 15:09 Uhr
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Mainz

„Das Leben ein Traum“ in Mainz: Ein Kaspar Hauser in Samt und Seide

Das spanische Stück von anno 1635 wird auf deutschen Bühnen nicht gar so häufig gespielt. Pedro Calderón de la Barcas „Das Leben ein Traum“ kann als Drama mit ausschweifenden Monologen in komplexer Versform zum langen und anstrengenden Abend werden. Am Staatstheater Mainz ist nun eine nur 105-minütige, kurzweilige Fassung zu sehen. Geschrieben und inszeniert hat sie der dortige Schauspieldirektor K. D. Schmidt – dem sprachliche Vereinfachung und Reduktion auf den Geschehniskern offenkundig ein Hauptanliegen war.

Von Andreas Pecht Lesezeit: 2 Minuten