Ausstellung im Haus der Fotografie auf der Festung: Eine Zeitreise in 72 Momentaufnahmen

Einsam steht Gerhard Schröder vor dem Rednerpult im Plenarsaal des Bundestags, die Hände in den Taschen, das Gesicht ausdruckslos. Der Großteil der Abgeordneten um ihn herum hat ihm den Rücken zugekehrt, nimmt keine Notiz, scheint sich bereits abgewendet zu haben vom (Noch-)Kanzler, der an diesem 22. November des Jahres 2005 im Parlament auf seine Abwahl wartet. Ein historisches Datum: das Ende der Ära Schröder, der Beginn der Ära Merkel, die in sicherer Distanz zu ihrem Vorgänger durch die Reihen schreitet, den Blick fast schüchtern auf den Boden gerichtet.

Stefan Schalles Lesezeit: 4 Minuten
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