Archivierter Artikel vom 11.03.2018, 18:00 Uhr
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Koblenz

8. Anrechtskonzert: Und aus der Ruhe entsteht ein Traum von Amerika

Nichts hält sich ausdauernder als Vorurteile – auch in der Welt der Musik. Wie etwas zu klingen hat, welche Traditionen die richtigen sind und welche die falschen, wird heftig diskutiert – und man kann auch darüber streiten, wie US-amerikanische E-Musik zu klingen habe. Die Melange aus europäischen Traditionen, die in der neuen Welt angelandet waren, mit der Musik der indigenen Bevölkerung und dem Erbe, dass die aus Afrika in die Sklaverei entführten Menschen mitbrachten, hält für eine solche Musik die denkbar größte Bandbreite bereit – und trotzdem wurden amerikanische Komponistein immer wieder mit der Forderung nach dem einen, unverwechselbaren Stil konfrontiert.

Von Claus Ambrosius Lesezeit: 4 Minuten