Archivierter Artikel vom 08.08.2015, 13:59 Uhr
Berlin

Weltkatzentag: Unsere Stars auf vier Pfoten

Seit Jahrtausenden werden Katzen von Menschen verehrt. Auf leisen Pfoten haben sie das Internet erobert. Nicht nur zum Weltkatzentag am 8. August zeigen Herrchen und Frauchen, wie lieb und teuer ihnen die Stubentiger sind.

Lesezeit: 4 Minuten

„Bitte, lieber Gott, lass mich heute eine besonders fette Maus fangen.“

„Uff, schon wieder ein Leben weniger. Blöder Schleudergang.“

Lecker, Mäuschen!

„Nebenan soll eine neue Mieze eingezogen sein.“

Einmal schwarzer Kater.

In „Miami Mice“ sah das eleganter aus.

Rubbel die Katz!

„Mama hat gesagt, ich darf noch eine Stunde.“

Katzenklo.

„Ich habe ne neue Maus!“

„Wir träumen schon mal vom siebten Katzenhimmel...“

Katzenjammer.

„Wehe Du petzt der Putzfrau, dass ich eine Katze habe.“

„Ja, ich habe im Urlaub nur auf der linken Seite gelegen. Ja, es war sonnig.“

Naschkatze.

„Ich bin Batman!“...

...„Warum so ernst?“

Und die Welt steht Katz.

„Hast du mich gerade fett genannt? Ich bin doch nicht Garfield!“

Falsche Katze: TV-Sternchen Daniela Katzenberger.

Wie süüüüß...

„Hau ab, sonst rutscht mir die Pfote aus!“

„Ich konnte ja nicht ahnen, dass Du mit mir raus willst.“

Ein unzähmbares Kätzchen: Michelle Pfeiffer als Catwoman im Film „Batman Returns“ aus dem Jahr 1992.

„Wo ist der Catwalk?“

Zeit für ein Anti-Aggressions-Training.

Katze macht den Bossanova im Schnee

„Ich will doch nur spielen“

„Ich habe dich sooo lieb...“

„Ey, nicht so feste, Waldi!“

„Oh toll, ein neues Foto-Handy!“

Hier muss wohl jemand noch mal zum Zahnarzt.

dpa

„Grumpie ist mein zweiter Vorname.“

„Ich finde dieses Firefox-Logo auch sexistisch. Immerhin kann ich mich mit diesem Foto brüsten.“

„Ich kann doch auch nix für meine Augenfarbe...“

„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf'm Sonnendeck.“

„Da habe ich den Mund mal wieder zu voll genommen“

„Wir würden keiner Maus ein Haar krümmen. Ehrenwort!“

Zeit zum Kuscheln?

„Mach das mal mit Deinem Dalmatiner.“

„Noch 'ne Runde! Los, los!“

dpa

„Ich bin Omas Liebling, ätsch!“

Schmusekatzen.

So sieht es aus, wenn eine Katze eine Schnute macht.

Bei uns geht's nicht so tierisch zu...

Der Zahnersatz kommt morgen...

„Vermutlich macht er jetzt wieder so ein Foto für Facebook.“

„Wann kommt James denn endlich mit dem Wagen? Streuner...“

„Was soll das heißen, so wurden Zebrastreifen erfunden?“

„Wir wollten zum Verkleidungswettbewerb 'Die Schöne und das Biest'.“

dpa

Die bei der Rhein-Zeitung machen Fotogalerien, danach bin ich regelmäßig fertig.

Sie retten Leben, vertreiben Böses – oder sind einfach gut zu uns: Katzen können vieles. Doch einige dieser Hausfreunde auf vier Pfoten ragen noch aus der Masse heraus. Hier eine Aufstellung von der Göttin bis zum Helden anlässlich des Weltkatzentages.

Katzengöttin: Schon vor rund 4000 Jahren hielten reiche Ägypter Katzen als Heimtiere. Die damals als Schützerin gegen das Böse und Göttin der Fruchtbarkeit verehrte Bastet wurde in Katzengestalt dargestellt. Trotz strengen Ausfuhrverbots traten die Tiere von dort aus lange vor Christi Geburt ihren Siegeszug um die Welt an.

Massekatzen: 2014 lebten in Deutschland 11,8 Millionen Katzen: In jedem fünften Haushalt der Bundesrepublik wird miaut. Der Hund als zweitbester Freund des Menschen bringt es hierzulande nur auf 6,9 Millionen Exemplare.

Versuchskatzen: 793 Katzen wurden 2013 in Deutschland für Tierversuche oder andere wissenschaftliche Zwecke eingesetzt (zum Vergleich: 2542 Hunde und 2,2 Millionen Mäuse waren Versuchstiere).

Uni-Katze: «Fräulein Sinner» heißt die Campuskatze der Universität Hildesheim. Seit zwölf Jahren streunt die grau-weiß-getigerte Mieze durch die Flure. Versuche, das Tier in einer Pflegefamilie oder im Tierheim unterzubringen, schlugen fehl: «Fräulein Sinner» kommt immer wieder in die Uni zurück.

Laute Katze: «Merlin» aus dem südenglischen Torquay hält seit dem vergangenen Mai den Weltrekord im laut Schnurren. Stattliche 67,8 Dezibel – etwa der Lärm eines Rasenmähers – brachten dem Kater einen Eintrag ins Guinness-Buch und Frauchen einen TV-Auftritt.

Teure Katzen: Fast 1,6 Milliarden Euro wurden 2014 in Deutschland für Katzenfutter ausgegeben. Für Katzenstreu kamen 265 Millionen dazu, für Zubehör weitere 181 Millionen.

Reiche Katze: Der Kater «Tommasino» erbte 2011 in Rom von seinem mit 94 Jahren gestorbenen Frauchen eine Villa, zwei Wohnungen, Ländereien und Bargeld im Gesamtwert von zehn Millionen Euro. Laut Testament muss er das Geld aber mit anderen «armen Katzen» teilen.

Kosmetikkatze: Modezar Karl Lagerfeld bietet seinem Kätzchen «Choupette» ein Leben in Luxus. Es speist von silbernen Tellern und spielt mit Würfelchen aus Nerz-Fell. Das Tier steht sogar Pate für eine Kosmetik-Kollektion: In der Schreibweise « Shupette » blickt das weiße Kätzchen unter anderem von Parfüm-Flakons und Creme-Döschen.

Kriminelle Katze: Der diebische Kater «Findus» beschäftigte 2013 die Polizei in Lindau-Revensdorf bei Kiel. Zum Leidwesen seines Herrchens brachte ihm das Tier wochenlang von nächtlichen Beutezügen Socken, Handtücher und Unterwäsche mit. Mit wenig Erfolg suchten die Ordnungshüter in der Nachbarschaft nach den rechtmäßigen Besitzern der Textilien.

Retterkatze: Die streunende Katze «Maschka» wärmte im vergangenen Januar im russischen Obninsk stundenlang ein bei Frost ausgesetztes Baby und rettete es damit wohl vor dem Erfrieren. Neben dem etwa zwei Monate alten Jungen in einem Pappkarton miaute «Maschka» so lange, bis zweibeinige Helfer das Kind in ein Krankenhaus brachten.

Heldenkatze: In Eagle River (US-Bundesstaat Alaska) verteidigte vor wenigen Tagen ein mutiger Stubentiger sein Heim gegen einen neugierigen Schwarzbären. Als Meister Petz auf der Terrasse stand, reichte ein beherzter Katzen-Sprung an die Glastür, um den Bären wieder zu vertreiben. Ein Einzelfall? Nicht in Alaska! Schon 2010 stellte sich eine «Heldenkatze» einem Bären sogar außerhalb des Hauses entgegen und verjagte ihn laut fauchend vom Grundstück.