Archivierter Artikel vom 26.02.2011, 16:15 Uhr
Mainz

Mainz bleibt Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht

Eine Plattform für närrischen Nachwuchs ist die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ wahrlich nicht. Es sind die bekannten Gesichter, die den Abend am 4. März im Ersten ausmachen.

Für Andy Ost ist es der dritte Auftritt in der TV-Sitzung.
Foto: privat
Für Andy Ost ist es der dritte Auftritt in der TV-Sitzung.
Foto: privat

Mainz – Eine Plattform für den närrischen Nachwuchs ist die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ nun wahrlich nicht. Es sind die bekannten Gesichter, die den Abend am 4. März ab 20.15 Uhr im Ersten ausmachen werden.

Zwar gibt es zwei, die zum ersten Mal in der TV-Bütt stehen, aber sie sind in der Region alles andere als Unbekannte: Nick Benjamin und Detlev Schönauer. Der SWR, der in diesem Jahr die Sitzung mit den Vereinspräsidenten von Mainzer Carneval-Verein (MCV), Mainzer Carneval-Club (MCC), Gonsenheimer Carneval-Verein (GCV) und Karneval-Club Kastel (KCK) erarbeitet hat, hat damit bekannte Gesichter aus dem eigenen Haus hineingenommen. Schönauer (KCK) kennt man aus „Jacques' Bistro“ und Benjamin (Mombacher Bohnebeitel) ist Moderator. Schönauer spricht über seine Erlebnisse als „Mainzer in der Fremde“. Benjamin gibt unter anderem mit seiner Ukulele eine fastnachtliche Version von „Over The Rainbow“ zum Besten.

Im Mittelpunkt stehen die politischen Redner, das betont SWR-Mann Günther Dudek bei der Vorstellung der Sendung am Samstag ausdrücklich: „Um sie herum wird das Programm gebaut.“ Als erster tritt Friedrich Hofmann alias Till auf die Bühne, Jürgen Dietz folgt als „Der Bote vom Bundestag“ um 21.15 Uhr und erst gegen 22.45 Uhr nimmt Hans-Peter Betz alias Guddi Gutenberg das politische Geschehen auseinander. Keine leichte Sache für den Sitzungspräsidenten, denn wie er selbst sagt, sind bis dahin „manche Themen schon etwas ausgelutscht“. Aber er ist ein Aushängeschild der Mainzer Fastnacht und eben deswegen setzt der SWR auch darauf, dass das Publikum bei der Stange bleibt, weil es ihn nicht verpassen will. Apropos Publikum: Sechs bis sieben Millionen Zuschauer erhoffen sich die Verantwortlichen.

Schon früh als gesetzt galt auch Andy Ost (die MRZ berichtete). Mehrfach habe man den „frisch Verheirateten“ gesehen und immer habe er den Saal gerockt, berichtet Dudek. Überhaupt habe man in diesem Jahr in der Sparte Kokolores aus dem Vollen schöpfen können. Mit dabei ist Hans-Joachim Greb als „Jung-Senior“, direkt hintereinander Hildegard Bachmann und Andreas Schmitt, und als „Mönche“ zeigen Michael Emrich und Jürgen Emig nach längerer Zeit mal wieder ein Zwiegespräch.

Für Musik und Tanz sorgen neben den Synkopers Oli Mager und das MCC-Ballett, das KCK- und das GCV-Ballett, Jürgen Wiesmann, Benjamin und natürlich auch die Mainzer Hofsänger. Deren Potpourri und das große Finale eingeschlossen, plant Dudek, um 23.40 Uhr vom Sender zu gehen. Diese Ankündigung hat bei den Vertretern der Korporationen allerdings zu lautem Gelächter geführt. Besser als die Schlusszeit sollte man sich wohl den Beginn merken: Freitag, 4. März, 20.15 Uhr, ARD. ax

Der SWR plant außerdem einen Livestream im Internet und eine Angebot im sozialen Netzwerk Facebook. Mehr Infos unter www.swr.de/fastnacht.