Archivierter Artikel vom 06.07.2011, 11:12 Uhr
Berlin

Hauptstadt im Modefieber: Fashion Week in Berlin heute gestartet

Die Modewelt hat sich wieder versammelt, in Berlin, vor dem Brandenburger Tor, wieder einmal dort, wo alles begonnen hat 2007. Die Hauptstadt stöhnt und ächzt: U-Bahnen sind überfüllt mit Menschen in schicken Klamotten, ob Model oder Zuschauer, wer weiß das schon bei so viel Glamour-Blenden? Das Berliner Nachtleben bekommt noch ein paar mehr verrückte Partys dazu. Bei vier Tagen Fashion-Marathon mit mehr als 50 Runway und Studio-Shows muss man ja auch irgendwie abschalten können.

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Neben der Mainzerin Anja Gockel präsentieren sich weitere Designer in Berlin.

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Den Auftakt bestritt der Designer Michael Sontag.

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Der Nachwuchs-Modeschöpfer Sontag (31) begeisterte mit lässiger Schnittführung und wallenden Kleidern.

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Aber auch dieser Style ist chic.

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Mintgrün als Trendfarbe für den Sommer 2012 sollte nicht unterschätzt werden.

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Auch die Farbe Weiß bleibt ein Thema.

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Die Tourismusbranche erwartet rund 200 000 Besucher in der Stadt.

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Die Halle ist gut gefüllt, jeder Platz besetzt.

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Eine Ode an die Mode – Interessante Inszenierung von Sontag.

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Zum Abschluss der Show präsentieren sich noch einmal alle Models in Sontags Kollektion.

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Schauspielerin Iris Berben, die in der ersten Reihe saß – ganz klar, hier sind die begehrtesten Plätze, und hier sitzt niemand, der keinen Namen hat – war angetan von Sontags Show: Sie sei „ein großer Freund und Fan“.

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Sieht noch ziemlich unglamourös aus das Ganze – am Montag eilen Passanten noch schleunigst an dem Fashion Week-Gelände vorbei...

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... nur wenige Tage später ist – bei strahlendem Sonnenschein – der Platz vor dem Brandenburger Tor heiß begehrt.

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Bevor es am Mittwoch so richtig losging, wurde am Vorabend aber erstmal ordentlich auf der Grazia Style Night gefeiert. Schauspielerin Natalia Wörner und Friseur Udo Walz waren auf jeden Fall dabei.

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Ist das nicht... Ja, auch „Rolfe“ Rolf Scheider und Tänzerin Motsi Mabuse hatten offensichtlich ihren Spaß.

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Ein hübsches Gespann: Sänger Patrick Nuo und Frau Molly.

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Moderatorin Kerstin Linnartz posiert brav für die vielen Fotografen.

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Schauspielerin Jessica Schwarz präsentiert eine nette Rückenansicht.

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Bussi Bussi: Designer Thomas Rath knuddelt Model Rebecca.

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Freut sich Jasmin Wagner so sehr über das Werbegeschenk oder ist ihr nur einfach warm?

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Peace, Frieden: Die „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Schauspielerinnen Sila Sahin und Janine Uhse.

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Von unserer Reporterin Giovanna Marasco

Berlin – Die Modewelt hat sich wieder versammelt, in Berlin, vor dem Brandenburger Tor, wieder einmal dort, wo alles begonnen hat 2007. Die Hauptstadt stöhnt und ächzt: U-Bahnen sind überfüllt mit Menschen in schicken Klamotten, ob Model oder Zuschauer, wer weiß das schon bei so viel Glamour-Blenden? Das Berliner Nachtleben bekommt noch ein paar mehr verrückte Partys dazu. Bei vier Tagen Fashion-Marathon mit mehr als 50 Runway und Studio-Shows muss man ja auch irgendwie abschalten können.

Es wurde schon viel geschrieben über die Fashion-Week, viel Nettes und auch weniger Nettes. Von zu wenig A-Prominenz kann man lesen, aber auch von Aufbruchstimmung und kreativem Potenzial. Dies trifft schon mehr, was die Fashion Week in Berlin auszeichnet. Denn während der andere Rest der Modewelt gerade nach Paris zu den Haute Couture-Schauen blickt, ist die Fashion Week für Jungdesigner ein Sprungbrett. Aber auch für die anderen immer wieder ein willkommener Anlass, sich die neuesten Kollektionen von Designern wie Michael Sontag, Anja Gockel, Lena Hoschek (wer auf 60er-Jahre-Mode steht, wird ihre Entwürfe lieben!), Frida Weyer (elegant, tragbar, teuer), G-Star, Strenesse Blue, Escada Sport oder auch Marc Jacobs anzusehen und einfach nur zu genießen – die Mode, die Trends für den Sommer 2012, den Zirkus, die Stimmung. Den Lästerein um die wenigen großen Namen zum Trotz: Stardesigner Marc Jacobs ist in diesem Jahr Schirmherr eines Talent-Wettbewerbs.

Im Plan drängen sich die Schauen dicht an dicht, im Halbstundentakt wechselt der Designer, zwischendrin: kurze Pausen und Orstwechsel, denn nicht alle Designer schicken ihre Models in den Hallen am Brandenburger Tor auf den Catwalk. Da muss man auch schon mal das nah gelegene Adlon aufsuchen, um Laurel zu sehen. Für Michalsky auch ins Tempodrom in die Möckernstraße 10. Die Wege sind zuweilen weit in Berlin mit seinen ausladenden Formen, aber für die Fashion Week ist eigentlich kein Weg zu weit.