Aufmerksame Passanten hatten die Polizei am heutigen Tag auf das Tier aufmerksam gemacht. Die wild lebende Graugans hielt sich bereits seit einigen Tagen im Bereich der Nahe auf. Augenscheinlich hatte sich ein Angelköder samt Angelschnur in ihrem Gefieder verfangen.
Da sich die Gans weiterhin auf dem Wasser bewegen konnte und bei Annäherungsversuchen regelmäßig das Weite suchte, gestaltete sich ihre Rettung allerdings schwieriger als zunächst gedacht. Bereits an zwei Tagen waren Versuche unternommen worden, das Tier einzufangen und von dem Fremdkörper zu befreien - bislang ohne Erfolg. Die Gans erwies sich dabei als durchaus wehrhafte und vor allem flinke Patientin.
Am heutigen Tag folgte schließlich der dritte Anlauf: Gemeinsam rückten Kräfte der Polizeiinspektion Kirn, des Kommunalen Vollzugsdienstes der VG Kirner Land sowie der Freiwilligen Feuerwehr Kirn an. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte zudem durch einen örtlichen Jagdausübungsberechtigten, der mit seiner Erfahrung im Umgang mit Wildtieren zur erfolgreichen Rettungsaktion beitrug.
Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, die Graugans so weit in Richtung Ufer zu bewegen, dass sie dort mithilfe eines Netzes eingefangen werden konnte. Anschließend konnte das Tier von Angelköder und Angelschnur befreit und entsprechend versorgt werden.
Damit fand eine kleine, aber nicht ganz alltägliche Rettungsaktion an der Nahe nach mehreren Tagen doch noch ein glückliches Ende.
Die Aktion zeigte dabei einmal mehr: Gute Zusammenarbeit funktioniert in Kirn nicht nur dann, wenn Menschen Hilfe benötigen - manchmal hat der Einsatz eben auch Federn.
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Gemeinsam für die Gans - Rettungsaktion an der Nahe erfolgreich

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