Am Donnerstagnachmittag, den 15. Januar, kontrollierten die Einsatzkräfte bei Longkamp ein rumänisches Fahrzeuggespann, das mit drei Pkw beladen war. Bereits der äußere Eindruck sowie die vorgelegten Fahrzeugpapiere begründeten den Verdacht einer Überladung. Eine Verwiegung mit der polizeieigenen Radlastwaage bestätigte diesen: Das Gespann wies ein Gesamtgewicht von 8.800 Kilogramm auf. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 7.000 Kilogramm entsprach dies einer Überladung von mehr als 25 Prozent. Die Weiterfahrt konnte erst gestattet werden, nachdem ein Pkw vor Ort abgeladen worden war. Dieser wurde anschließend in einer zweiten Fahrt abgeholt und zum Zielort nach Belgien transportiert. Gegen den Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, gegen das verantwortliche Unternehmen ein Verfahren zur möglichen Einziehung des Frachterlöses.
Am Donnerstagabend stoppten die Beamten in Morbach zudem einen deutlich überladenen Langholztransport auf dem Weg zu einem Sägewerk. Der mit Fichtenstämmen beladene Lkw erweckte bereits äußerlich den Verdacht einer erheblichen Überladung. Eine Verwiegung ergab ein Gesamtgewicht von über 62 Tonnen. Die Weiterfahrt wurde umgehend untersagt und rund die Hälfte der Ladung musste umgeladen werden.
Bereits am Dienstag wurde bei Olzheim ein Holztransport mit Kurzholz auf dem Weg zu einem Sägewerk kontrolliert. Auch hier deutete die Gewichtsanzeige im Lkw auf eine Überladung hin. Die anschließende Verwiegung bestätigte den Verdacht mit einem Gesamtgewicht von über 50 Tonnen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Holzstämme umgeladen und in mehreren Fahrten zum Sägewerk transportiert.
In beiden Fällen wurden gegen die Fahrer Bußgeldverfahren eingeleitet. Zudem wurden gegen die verantwortlichen Unternehmen Verfahren zur möglichen Einziehung des Frachterlöses eröffnet.
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Schwerlastkontrollen: Mehrere Holztransporte stark, teils mehr als 55%, überladen

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