Vom 13. bis 19. April setzten Behörden in ganz Europa ihren Fokus auf Geschwindigkeitsmessungen im Straßenverkehr. Ihren Höhepunkt fand die Kontrollwoche in einem "Speedmarathon" am Mittwoch, 15. April.
Im Polizeipräsidium Trier haben Blitzer und Blitzeranhänger, Lasermessgeräte und andere mobile Kontrollen während der vergangenen Woche insgesamt 5.013 Verstöße festgestellt. In 31 Fällen ziehen die gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Fahrverbot nach sich. Allein im Rahmen des Blitzermarathons am Mittwoch stellten Messanlagen und Polizeikräfte 2.271 Verstöße mit 14 Fahrverboten fest.
Gleichzeitig liegt das Hauptziel der europaweiten Kontrollwoche nicht in der Ahndung einer möglichst hohen Zahl an Geschwindigkeitsverstößen, sondern vor allem in Prävention und in der Sichtbarkeit überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache. Im vergangenen Jahr verursachten Autofahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit im Polizeipräsidium Trier insgesamt 1.837 Verkehrsunfälle. In 637 dieser Unfälle kamen Menschen zu Schaden, in 14 Fällen sogar zu Tode. Unfälle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit (das bedeutet die Fahrer waren zu schnell oder passten ihre Geschwindigkeit nicht an Wetter, Straßenbedingungen oder die eigenen Fähigkeiten an) machen damit knapp 8 Prozent aller Verkehrsunfälle in der Region Trier aus.
Die Polizei fordert also alle Autofahrerinnen und Autofahrer auf: Runter vom Gas. Sei nicht dafür verantwortlich, dass jemand anderes nicht nach Hause kommt.
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Jana Ernst
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Rasen ist kein Kavaliersdelikt: Ergebnis der Kontrollwoche Speed 2026

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