Die Auswertungen der Maßnahmen zeigen, dass die Sichtbarkeit von Polizei deutlich zugenommen hat.
Insbesondere die Präsenz im Bereich des Bahnhof Idar-Oberstein, der Fußgängerzone sowie anderen kriminogenen Orten konnte im letzten Jahr erheblich gesteigert werden.
Eine intensivierte Streifentätigkeit, abgestimmte Kontrollmaßnahmen, die koordinierte Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Vollzugsdienst sowie gezielte Präventions- und Bürgerdialogformate zeigten eine spürbare Wirkung.
Auch wurden polizeiliche Maßnahmen in der öffentlichen Berichterstattung sowie den sozialen Medien überwiegend positiv wahrgenommen.
Ein Rückgang von Straftaten konnte bislang nicht festgestellt werden. Wir als Polizei verweisen hier auf das Phänomen der sogenannten Dunkelfelderhellung. Mit verstärkter Präsenz werden Straftaten eher gemeldet oder entdeckt, wodurch sich die objektiven Zahlen stabil halten oder zeitweise ansteigen können, während das subjektive Sicherheitsgefühl dennoch verbessern kann. Wir betonen zudem, dass dies ein typischer Begleitprozess intensiver Sicherheitsmaßnahmen ist.
Im Rahmen aktueller Auswertungen wurden im Bereich des Bahnhofs Idar-Oberstein sowie der Fußgängerzone keine außergewöhnlich schweren Straftaten oder signifikante Auffälligkeiten festgestellt.
In den letzten neun Monaten wurden an den entsprechenden Örtlichkeiten in Idar-Oberstein insgesamt rund 170 Kontrollmaßnahmen mit etwa 600 Personenkontrollen durchgeführt.
Die Polizei setzt diesen Weg fort. So sollen auch 2026 die konzeptionellen Maßnahmen in gleichem Umfang, angepasst an die bisherige Entwicklung, fortgeführt werden.
Der Startschuss für die Fortsetzung der Maßnahmen erfolgte am Mittwoch, dem 22.04.2026, im Zeitraum von 15:00 bis 21:00 Uhr.
Mehr als 20 Einsatzkräfte der Polizei Idar-Oberstein sowie des kommunalen Vollzugsdienstes zeigten im Stadtgebiet Idar-Oberstein sowie in der Ortslage Rhaunen Präsenz und führten umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch.
In Folge der Kontrollen wurde eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gefertigt sowie drei Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen vorgelegt. Ansonsten kam es bei den Kontrollmaßnahmen zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.
Wir möchten auch weiterhin auf die Möglichkeit zur Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger hinweisen.
Anliegen, Wahrnehmungen und Hinweise zum Thema "Sicherheit in öffentlichen Räumen" können gerne per E-Mail an PIIdar-Oberstein@polizei.rlp.de mit dem Stichwort "Sicherheit" gesendet werden.
#Wir für euch. Polizei Idar-Oberstein
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Idar-Oberstein
Ansprechpartner:
Kimberly Short (Leiterin PI Idar-Oberstein)
Andy Hahn (stellv. Leiter PI Idar-Oberstein)
Tel.: 06781-5610
E-Mail: PIIdar-Oberstein@polizei.rlp.de
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Präsenz zeigt Wirkung: Strategie zur "Bekämpfung von Straftaten in öffentlichen Räumen" wird fortgesetzt.

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