Laut Zeugenaussage würden die beiden mit den Waffen herumfuchteln, einer habe dem anderen auch eine Waffe an den Kopf gehalten.
Sofort wurden mehrere Polizeistreifen in den Bereich rund um den Forumsplatz geschickt. Nach einem konkreten Zeugenhinweis stellten die Beamten die beiden Personen in einer EDEKA-Filiale in der Nähe fest und fixierten sie umgehend. Die beiden beschriebenen Waffen wurden im Rahmen der folgenden Durchsuchung bei den 13- und 16-Jährigen aufgefunden. Es handelte sich dabei um täuschend echt wirkende Spielzeugwaffen. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand demnach zu keinem Zeitpunkt.
Die Polizei richtet in diesem Zusammenhang einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung: Auf das Mitführen und Zeigen von Spielzeug- und Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit sollte dringend verzichtet werden. Was für den Träger möglicherweise nur ein Spielzeug oder ein vermeintlich harmloser Scherz ist, kann für andere Menschen äußerst bedrohlich wirken. Für Außenstehende, Passanten und auch für Einsatzkräfte ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich um eine echte Schusswaffe oder um eine täuschend echt aussehende Nachbildung handelt.
Das Führen von Spielzeugwaffen, die auf Entfernung nicht als solche erkannt werden können, in der Öffentlichkeit ist nicht nur eine strafbare Handlung, sondern zieht auch unabdingbare Sofortmaßnahmen der Polizei zum Schutz Unbeteiligter nach sich. Die Polizei geht im Falle einer solchen Meldung grundsätzlich von einer realen Gefahr durch scharfe Schusswaffen aus und reagiert entsprechend. Dabei kann es durchaus auch zur Androhung oder letztlich auch zum Einsatz der Dienstwaffen kommen.
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Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffen

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