Trier
Polizei warnt vor betrügerischen Heizöl-Angeboten im Internet
Symbolbild
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Armin Weigel/dpa

Mit den sinkenden Temperaturen steigt bei vielen Haushalten der Bedarf an Heizöl.

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Wer dann im Internet nach einem günstigen Angebot sucht, sollte jedoch besonders aufmerksam sein: Die Polizei warnt erneut vor betrügerischen Online-Shops, die Heizöl zu auffallend niedrigen Preisen anbieten.

In den vergangenen Wochen haben sich bereits mehrere Geschädigte bei der Polizei gemeldet, nachdem sie nach einer Online-Bestellung weder Ware noch Rückerstattung erhalten hatten. Die Betrugsmasche ist nicht neu. Immer wieder tauchen solche sogenannten Fake-Shops auf und nutzen die steigende Nachfrage nach Heizöl aus. Gerade mit Beginn der Herbst- und Wintermonate ist daher besondere Vorsicht geboten.
Die Angebote wirken auf den ersten Blick verlockend, doch hinter dem vermeintlichen Schnäppchen kann sich eine Betrugsmasche verbergen.

Die Verbraucherzentrale hat einige Fake-Shops bereits namentlich aufgelistet und auf ihrer Website benannt: https://s.rlp.de/ZP4MjFJ

Die Betreiber der verschiedenen Fakeshops täuschen Seriosität vor, indem sie Daten und Angaben real existierender Unternehmen in ihrem Impressum verwenden - darunter teils echte Handelsregistereinträge, Adressen und Steuernummern. Diese Firmendaten stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit dem betrügerischen Angebot.

Zudem bietet die Verbraucherzentrale die Möglichkeit über eine Onlinesuche zu überprüfen, ob der persönlich auserwählte Shop seriös ist. Der Fakeshop-Finder kann unter folgendem Link aufgerufen werden: www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder

Die Polizei weist darauf hin, dass derartige Fake-Shops oft sehr professionell gestaltet sind und mit gestohlenen Produktbildern, gefälschten Bewertungen und unrealistisch niedrigen Preisen arbeiten, um das Vertrauen potenzieller Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Die Polizei rät:

-Seien Sie misstrauisch bei ungewöhnlich günstigen Heizöl-Preisen

-Vergleichen Sie Preise und Angebote, um mögliche Preisfallen
schneller zu erkennen

-Googlen und recherchieren Sie, ob Bewertungen auf Drittseiten zu
diesem Shop vorhanden sind

-Prüfen Sie das Impressum und die angegebenen Unternehmensdaten -
der Schein trügt! Oft zeigen diese bei aktiver Gegenrecherche und
Überprüfung andere Unternehmen oder Personen als Inhaber an

-Nutzen Sie nur sichere Zahlungsmethoden, wie Kreditkarte oder
Rechnung. Vermeiden Sie Vorkasse oder Direktüberweisungen!

-Informieren Sie sich vor einer Bestellung über den
Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentrale:
www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder

Wer bereits Geld an einen möglichen Fakeshop überwiesen hat, sollte umgehend Kontakt mit seiner Bank aufnehmen, um eine Rückbuchung zu prüfen und Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Unternehmen, deren Daten ohne Zustimmung in Online-Shops verwendet werden, werden ebenfalls gebeten, dies der Polizei mitzuteilen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Trier
Kerstin Klein
Telefon: 0651 983 40022
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier


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