Kelberg
Polizei kontrolliert rund um den Nürburgring - Schwerpunkt "Raser, Tuner und Poser"
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten
Symbolbild
Silas Stein/dpa. Silas Stein/dpa/Archivbild

Am Sonntag, den 25.10.2026, führten mehrere Polizeidienststellen der Polizeidirektion Wittlich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Daun umfangreiche Verkehrsüberwachungs- und Kontrollmaßnahmen rund um den Nürburgring durch.

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Im Fokus der Kontrollen standen insbesondere sogenannte "Raser, Tuner und Poser".

Ziel der Maßnahmen war es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen, gefährliches Verkehrsverhalten konsequent zu verfolgen und durch eine sichtbare Polizeipräsenz einen wichtigen Beitrag zur Prävention zu leisten. Gerade im Umfeld des Nürburgrings, wo sich zahlreiche Motorsportbegeisterte und Fahrzeugliebhaber aufhalten, ist es wichtig, die Begeisterung für leistungsstarke Fahrzeuge mit einem verantwortungsvollen und rücksichtsvollen Verhalten im Straßenverkehr zu verbinden.

Im Rahmen der Kontrollen wurden insgesamt rund 700 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Den Schwerpunkt bildeten Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße. In vier Fällen dürften die festgestellten Verstöße die Anordnung eines Fahrverbots zur Folge haben. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass überhöhte Geschwindigkeit und ein unzureichender Sicherheitsabstand weiterhin erhebliche Risiken im Straßenverkehr darstellen.

Darüber hinaus wurden in 24 Fällen Verfahren wegen unzulässiger technischer Veränderungen an Kraftfahrzeugen eingeleitet. Unabhängig davon gilt: Technische Veränderungen müssen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Sie dürfen weder die Verkehrssicherheit beeinträchtigen noch zu einer unzulässigen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer führen.

Zudem wurden zwei Verfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Neben der Ahndung festgestellter Verstöße steht bei solchen Kontrollmaßnahmen insbesondere der Präventionsgedanke im Vordergrund. Durch gezielte Überwachung sollen Verkehrsteilnehmer für die Gefahren riskanten Fahrverhaltens sensibilisiert und dazu angehalten werden, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. Die Polizei möchte damit nicht nur auf bereits begangene Verstöße reagieren, sondern auch dazu beitragen, gefährliche Situationen und Verkehrsunfälle im Vorfeld zu verhindern. Insbesondere überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Sicherheitsabstand, nicht vorschriftsmäßige Fahrzeugveränderungen können die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen.

Die Polizei appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Vorschriften einzuhalten, die eigene Fahrweise den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anzupassen und insbesondere auf Geschwindigkeit und ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten.

Die Polizei wird auch künftig durch gezielte Verkehrsüberwachungs- und Kontrollmaßnahmen dazu beitragen, die Sicherheit auf den Straßen zu stärken. Ziel ist es, gefährliches Verhalten frühzeitig zu erkennen, Verstöße konsequent zu verfolgen und das Bewusstsein dafür zu fördern, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer ist.

Zudem weist die Polizei darauf hin, dass durch die Umstellung auf die Winterzeit und die damit verbundene frühere Dämmerung die Gefahr von Wildunfällen steigt, weshalb insbesondere auf Landstraßen und in Waldgebieten erhöhte Vorsicht geboten ist und die Geschwindigkeit entsprechend angepasst werden sollte.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Daun

Telefon: 06592/9626-0
pidaun@polizei.rlp.de


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