Koblenz
Warnhinweis - Falsche Bankmitarbeiter versuchen unter einem Vorwand an Bankkarten (samt PIN) von Bürgerinnen und Bürgern in Koblenz zu kommen
Polizist mit Handschellen
Symbolbild
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am heutigen Tag (Fr. 29.08.2025) wurden bei verschiedenen Dienststellen in Koblenz (bisher) drei Strafanzeigen erstattet.

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Koblenz (ots) -

Am heutigen Tag (Fr., 29.08.2025) wurden bei verschiedenen Dienststellen in Koblenz (bisher) drei Strafanzeigen erstattet.
Den Anzeigen liegt jeweils ein gleicher Tathergang zugrunde.
Demnach wurden Geschädigte zunächst per Telefon kontaktiert. Ein männl. Tatverdächtiger gab sich jeweils als Bankmitarbeiter aus und erklärte den Geschädigten, dass unberechtigt ein hoher Geldbetrag (mehrere tausend Euro) von ihrem Konto abgebucht werden soll.
Dann wurde nachgefragt, ob vielleicht jemand unberechtigt im Besitz der Bankkarte sein könnte, was die Geschädigten verneinten.
Anschließend nannte der Tatverdächtige eine falsche Akkreditierung- und Vorgangsnummer sowie die Adresse einer Bankfiliale in Koblenz. Man wolle einen Bankmitarbeiter zu den Geschädigten nach Hause schicken, um den Vorgang dort weiter zu bearbeiten.
Ohne dass die Geschädigten zustimmten, erschien wenig später ein männl. Verdächtiger, welcher sich als Bankmitarbeiter ausgab und auswies, zu Hause bei den Geschädigten.
Die Geschädigten wurden durch den Verdächtigen unter Druck gesetzt ihre Bankkarte samt PIN herauszugeben, da für eine Stornierung der unrechtmäßigen Abbuchung nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung stehe. In einem (bisher bekannten) Fall gelangte der Verdächtige an die Bankkarte samt PIN und hob in der Folge mehrere tausend Euro vom Konto der Geschädigten ab. In anderen Fällen blieb es beim Versuch, da die Geschädigten misstrauisch wurden.

*Die Polizei warnt davor, Bankkarten samt PIN an unberechtigte Personen herauszugeben oder unberechtigte in die Wohnung zu lassen.
*Auch sollten Telefonate dieser Art sofort beendet und keine persönlichen Daten am Telefon (Adresse usw.) herausgegeben werden.
*Leserinnen und Leser des Artikels sollen Angehörige/Bekannte über diese Betrugsmasche informieren und diese sensibilisieren.

Rückfragen bitte an:

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