Im Rahmen dieser wurden mit 345 Personen insgesamt 6,8% weniger Menschen verletzt als noch im Vorjahr (370 Personen). Die Anzahl der Schwerverletzten stieg von noch 58 im Jahr 2024 auf 65 Personen an. Insgesamt drei Personen kamen 2025 im Rhein-Hunsrück-Kreis bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Ein negativer Trend ist im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen unter der Beteiligung von Kindern und Senioren festzustellen. Im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Simmern stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Kinderbeteiligung von vier im Jahr 2024 auf nun neun Unfälle an. Im Rahmen dieser Unfälle wurden dienststellenübergreifend in den Bereichen der Polizeiinspektion Boppard sowie der Polizeiinspektion Simmern mit 21 Kindern auch mehr Kinder verletzt, als noch im Jahr 2024 (18).
Auch bei der Risikogruppe der Senioren (>65) ist ein Anstieg der Unfälle mit deren Beteiligung zu verzeichnen. Während sich 2024 noch 688 solche Verkehrsunfälle in beiden Dienstgebieten ereigneten, stieg die Anzahl im Jahr 2025 um 9.3% auf 752.
Besonders fällt auf: Sind Kinder oder Senioren an einem Verkehrsunfall beteiligt, so wird diesen in vielen Fällen (Kinder 76,9%; Senioren 77,3%) auch die Rolle des Hauptverursachers zugesprochen.
Anhand des Verkehrsunfalllagebildes ist darüber hinaus eine steigende Relevanz der Elektrokleinstfahrzeuge für den Straßenverkehr und damit für die Polizei im Rhein-Hunsrück-Kreis zu verzeichnen. Die Beteiligung dieser Fahrzeuge an Verkehrsunfällen in den Dienstgebieten steigt seit 2021 stetig an. Im Jahr 2025 wurden bei 12 Verkehrsunfällen mit deren Beteiligung 10 Führer von Elektrokleinstfahrzeugen verletzt.
Eine weitere immer wiederkehrende Risikogruppe der Verkehrsunfallstatistik sind die jungen Fahrenden (18-24 Jahr alt). Insgesamt waren im Jahr 2025 633 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Personen dieser Altersgruppe zu verzeichnen (PI Boppard: 238 / PI Simmern: 395). Hinsichtlich der Anzahl ist damit im 5-Jahres-Vergleich ein leichter Rückgang der Verkehrsunfälle unter deren Beteiligung um 7,73% festzustellen. Dennoch fällt auch hier auf, dass diese Fahrzeugführer im Falle eines Schadensereignisses dies in 77,4% der Fälle selbst verursachten.
Herr EPHK Andreas Wich-Glasen, Leiter der Polizeiinspektion Boppard, hält fest: "Die aktuellen Verkehrsunfallstatistiken zeigen, dass sich die Gesamtzahl der Unfälle weiterhin auf einem konstanten Niveau bewegt. Jedoch ist zu erkennen, dass die verschiedenen Gruppen der Verkehrsteilnehmer, die sich verschiebenden Häufigkeiten hinsichtlich der Unfallursachen sowie neue Erscheinungen des Straßenverkehrs eine immer fortwährende Anpassung der präventiven und repressiven Arbeit der Polizei erfordern." Herr PR Dennis Litz, Leiter der Polizeiinspektion Simmern, ist sich sicher: "Dieser Herausforderung wird sich die Polizei im Rhein-Hunsrück-Kreis weiterhin durch engagierte und professionelle Verkehrssicherheitsarbeit stellen."
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Polizeiinspektion Boppard
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Pressemitteilung zur Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiinspektion Simmern und Polizeiinspektion Boppard

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