Koblenz
Kastellaun - Ermittlungsstand zum Brand in Kastellaun am 03.03.2026 - Gemeinsame Presserklärung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach und des Polizeipräsidiums Koblenz
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dpa

Bezug: Berichterstattung der Polizeiinspektion Simmern vom 03.03.2026 Am Nachmittag des 03.03.2026 kam es gegen 17.20 Uhr zum Brand eines Einfamilienhauses in der Goethestraße in Kastellaun.

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Die beiden Hausbewohner, eine 65-jährige Frau sowie deren 83-jähriger Lebensgefährte wurden aufgrund von Rauchgasvergiftungen in verschiedene Kliniken verbracht. Der Zustand der männlichen Person ist nach wie vor als kritisch zu bezeichnen. Am Gebäude entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Auf die diesbezüglichen Pressemeldungen der Polizeiinspektion Simmern wird verwiesen.

Die von der Kriminaldirektion geführten Ermittlungen am 03. und 04.03.2026 begründen den Verdacht, dass der Brand vorsätzlich von der weiblichen Bewohnerin des Anwesens gelegt worden sein könnte. Aufgrund dessen werden die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung sowie eines versuchten Tötungsdelikt geführt. Die Tatverdächtige wurde noch am 04.03.2026 beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bad Kreuznach vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Die Ermittlungen dauern an.

Wir bitten um Verständnis, dass zu den Detailermittlungen sowie zu einer möglichen Motivlage auch auf Nachfrage keine Angaben gemacht werden können. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass bis zu einem abschließenden und rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung gilt.

Zu erwähnen ist das engagierte Verhalten von zwei Ersthelfern, denen es gelungen ist, die zwei Hausbewohner aus dem brennenden Haus zu retten. Die beiden 32- und 57-jährigen Retter erlitten ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht, dass sie mittlerweile wieder verlassen konnten.

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