Koblenz
Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Verkehrsdirektion: Schwerpunkt auf Tuning-, Poser- und Raserszene
Symbolbild
Bernd Settnik/dpa

Das Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz führte am vergangenen Samstag gemeinsam mit der Verkehrsdirektion Koblenz erneut gezielte Kontrollen der Tuning-, Poser- und Raserszene durch.

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Dabei stellten die Einsatzkräfte eine leichte Zunahme technisch modifizierter Fahrzeuge fest. Der überwiegende Teil dieser Fahrzeuge befand sich jedoch in einem vorschriftsmäßigen und legalen Zustand. Lediglich in drei Fällen wurde das Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt.

Trotz eines insgesamt geringen Besucheraufkommens in der Koblenzer Innenstadt wurden erneut zahlreiche sogenannte Autoposer festgestellt. Insgesamt ahndete die Polizei elf Poserverstöße im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen mittels Provida-Fahrzeug wurden darüber hinaus acht Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug jeweils 184 km/h bei erlaubten 100 km/h. Zwei Fahrzeugführer erreichten diesen Höchstwert.

Darüber hinaus leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen) gegen einen Motorradfahrer ein. Dieser erreichte auf der B9 mit seinem Motorrad, das sich erst seit drei Wochen in seinem Besitz befand, Geschwindigkeiten von rund 220 km/h.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz wurden das Motorrad sowie der Führerschein des Fahrers, den dieser erst seit vier Wochen besaß, noch vor Ort zum Zweck der Einziehung beschlagnahmt.

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