Die eingesetzten Kräfte des Polizeipräsidiums Koblenz, der Stadt Koblenz, des Finanzamtes Koblenz und der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz kontrollierten an sieben Örtlichkeiten einen Gewerbebetrieb, mehrere Termin-Wohnungen und insgesamt 22 Personen.
Nach den Kontrollen setzen die Behörden ihre Arbeit fort, indem die möglichen Verstöße gegen Bauaufsichts-, Gewerbe-, Aufenthalts- und/oder Steuerrecht geprüft werden und ggf. Maßnahmen eingeleitet werden. Ausbeuterische Strukturen hinter den Prostituierten wie Zuhälter, Vermieter, Geldeintreiber oder sonstige Mittäter sollen aufgedeckt werden, denn Rotlicht- und Organisierte Kriminalität sind eng miteinander verknüpft. Ein Nicht-Hingucken der Behörden in diesem Bereich, in dem der Handel mit der Ware Frau stattfindet, würde den schleichenden Prozess des Machtauf- und -ausbaus der Organisierten Kriminalität begünstigen und die Prostituierten gefährden. Deswegen sind die gemeinsamen Kontrollen ein geeigneter Ansatz, dem entgegenzuwirken.
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Erneute Rotlichtkontrollen in Koblenz, Bendorf und Mülheim-Kärlich

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