Bad Neuenahr-Ahrweiler
Verkehrsunfallbilanz der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler für das Jahr 2025
Symbolbild
Arne Dedert/dpa

Vorbemerkung: Die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler ist zuständig für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft, sowie die Ortsgemeinden Schalkenbach und Königsfeld der Verbandsgemeinde Brohltal und die Ortsgemeinden Altenahr, Mayschoss, Rech, Dernau, Kalenborn und Berg der Verbandsgemeinde Altenahr.

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Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist insbesondere die Reduzierung der Verkehrsunfälle mit Personenschäden.
Kontrollmaßnahmen orientieren sich an den Hauptunfallursachen und den Risikogruppen. Hierbei werden Unfallhäufungspunkte berücksichtigt.

--Weniger Verkehrsunfälle, Zahl der Verletzten leicht angestiegen,
keine Verkehrsunfalltoten in 2025--

Im Jahr 2025 wurden der Polizei insgesamt 1.569 Verkehrsunfälle gemeldet (2024: 1.646). Dies sind 77 Unfälle weniger als 2024. 383 Verkehrsunfälle (2024: 404) geschahen außerhalb geschlossener Ortschaften im Bezirk der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Zahl der Unfälle mit Leichtverletzten ist im Vergleich zu 2024 mit 126 Unfällen gleichgeblieben, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten stieg leicht an von 18 in 2024 auf 27 in 2025. Im Gegensatz zu 2024 (2 Tote) gab es 2025 keine getöteten Verkehrsteilnehmer.

Unfallfluchtentwicklung

Im Jahr 2025 wurden 331 Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet (2024: 373). In 111 Fällen konnte der Flüchtende ermittelt werden, was einer Aufklärungsquote von 33,5 % entspricht.

Alkohol- und Drogenunfälle

Die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Fahrzeugführern, die unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss standen, ist auf 20 gesunken (2024: 21). Bei 12 Verkehrsunfällen standen die Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol, in 8 Fällen standen die Fahrzeugführer unter dem Einfluss anderer Drogen.

"Risikogruppen"

Kinder - Die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Kindern ist gegenüber 2024 um 11 auf 18 Unfälle gestiegen. 20 Kinder wurden dabei leichtverletzt.

Junge Fahrer 18-24 Jahre - 2025 ereigneten sich 256 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von jungen Fahrern (2024: 296). Hierbei wurden 19 Personen leicht verletzt.

Senioren - ab 65 Jahre: Die Zahl der "Seniorenunfälle" ist 2025 um 33 Unfälle auf 443 (2024: 476) gesunken. 7 Senioren wurden schwer- und 17 leicht verletzt.

Rad- und Pedelecfahrende - Die Zahl der Unfälle in dieser Gruppe ist von 47 Unfällen im Jahr 2024 auf 72 Unfälle im Jahr 2025 gestiegen. Dabei wurden 42 Personen leicht- und 10 Personen schwer verletzt.

Motorisierte Zweiräder - Hier sank die Zahl der Unfälle von 43 im Jahr 2024 auf 28 im Jahr 2025. Dabei wurden 14 Personen leicht- und 4 Personen schwer verletzt.

Maßnahmen zur Verkehrsunfallbekämpfung

Diese Maßnahmen dienen der Steigerung der Verkehrssicherheit und dem Ziel, die Folgen der Unfälle im Rahmen der Möglichkeiten zu reduzieren.
In 2025 wurden insgesamt 459 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen im Straßenverkehr eingeleitet.
52 Fahrer standen bei der Kontrolle unter Alkoholeinfluss und 60 Fahrer wurden kontrolliert, die unter Drogeneinfluss standen.
Ferner wird die Führerscheinstelle über das Ergebnis der jeweiligen Blutuntersuchungen informiert und leitet in einer Vielzahl von Fällen ein Verwaltungsverfahren ein, mit dem Ziel, die Fahrerlaubnis zu entziehen. Durch die Schulung von Polizeibeamtinnen und - beamten im Hinblick auf das "Erkennen von Drogen im Straßenverkehr" hat sich das Entdeckungsrisiko deutlich erhöht.

Insgesamt 414 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld und 459 Ordnungswidrigkeitsverfahren waren die Folge der übrigen festgestellten Verkehrsverstöße.

Schulungen und Unterricht an Schulen im Rahmen der Prävention:

Die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler bemüht sich weiter, durch präventive Maßnahmen wie
- Aufklärung in den Schulen zu Drogen- oder Alkoholbeeinflussung im Straßenverkehr
- Verkehrserziehung in den Grundschulen im Rahmen der Jugendverkehrsschule / Fahrrad- und Fußgängerführerschein
- Durchführung von Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen

das Unfallgeschehen positiv zu beeinflussen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler
PHK Andreas Schäfer, Leiter PI Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon: 0261/103-57300


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