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Drogen am Steuer stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Sicherheit im Straßenverkehr dar. Anders als häufig angenommen, können bereits geringe Mengen berauschender Substanzen die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen. Insbesondere die Wahrnehmungsfähigkeit, das Reaktionsvermögen, die Konzentration sowie die Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten können negativ beeinflusst werden. Gefahrensituationen werden zu spät erkannt, Reaktionen erfolgen verzögert und das Unfallrisiko steigt somit erheblich. Damit gefährden berauschte Fahrzeugführer nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Besonders tückisch ist dabei die Dauer der Beeinflussung. Diese lässt sich keineswegs mit der Wirkung von Alkohol vergleichen oder anhand einfacher Faustregeln bestimmen. Je nach konsumierter Substanz, Menge, Konsumform und individuellen körperlichen Voraussetzungen können die Auswirkungen unterschiedlich lange anhalten. Auch wenn das eigene, subjektive Gefühl einer Beeinflussung bereits nachgelassen hat, können die Fahrtüchtigkeit und insbesondere die Reaktionsfähigkeit weiterhin eingeschränkt sein. Ein vermeintlich ausreichender zeitlicher Abstand zwischen Konsum und Fahrt bietet daher keine verlässliche Sicherheit. Zusätzliches Gefahrenpotenzial bietet der sogenannte Mischkonsum, also die gleichzeitige oder zeitnahe Einnahme unterschiedlicher berauschender Substanzen. Insbesondere die Kombination von Alkohol und Drogen kann die jeweiligen Wirkungen gegenseitig verstärken. Die Beeinträchtigungen lassen sich dabei nur schwer einschätzen und können die Fahrtüchtigkeit massiv herabsetzen. Die aktuellen Kontrollzahlen aus 2026 der hiesigen Polizeidienststelle zeigen, dass Drogen im Straßenverkehr weiterhin ein relevantes Thema sind. Die hiesigen Feststellungen zeigen, dass insbesondere Cannabis im Zusammenhang mit Verstößen im Straßenverkehr eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Aus genannten Gründen setzen die Beamten der Polizeiinspektion Cochem weiterhin auf konsequente Kontrollen im eigenen Zuständigkeitsbereich. Es werden regelmäßig, auch anlassunabhängige Kontrollen mit entsprechendem Augenmerk durchgeführt, um somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen und drogenbedingte Gefahren zu mindern. Daher kann von polizeilicher Seite nur dahingehend appelliert werden, sein Fahrzeug nach dem Drogenkonsum, auch wenn es sich um einen mittlerweile legalen Cannabisgenuss handelt, stehen zu lassen.
Der berauschte Kraftfahrzeugführer sollte sich stets darüber im Klaren sein, dass er mit seinem Verhalten seinen Führerschein auf´s Spiel setzt. In der Regel ist dieser, wenn er aufgrund drogenbedingter Fahruntüchtigkeit einmal entzogen wurde, nicht ohne eine erfolgreich absolvierte medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) wiederzuerlangen.
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Polizeiinspektion Cochem
Mario Brixius, PHK
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Polizei Cochem warnt vor den Gefahren von Drogen im Straßenverkehr - mit täglichen Kontrollen ist zu rechnen

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