Das Vorbereitungsteam um Tatjana Francesconi (Caritas Suchtberatung), Antonia Küpper (Jugend-Hilfe-Verein) und Christian Rosenek (Jugendsachbearbeiter Polizei) führte durch das Programm mit den Tagesschwerpunkten "social media, Medienprävention und Vapes".
Zunächst begann Antonia Küpper mit einem Vortrag zum Thema "social media - Trends, Gefahren und Straftaten" und ging hierbei insbesondere auf aktuelle Gefahren rund um Gaming-Plattformen, Messenger und Video-Portale ein. Schlagworte wie Roblox und BrawlStars, YouTube und TikTok sind hierzu wahrscheinlich vielen Eltern ein Begriff.
Danach ergänzte Christian Rosenek die dort gewonnen Erkenntnisse mit Erfahrungen und aktuellen Phänomenen aus dem polizeilichen Alltag. Schließlich birgt ein großer Konsum von social media nicht nur Gefahren, sondern öffnet gelegentlich die Tür für nicht nur anonym begangene Straftaten.
Anschließend stellte Tatjana Francesconi neue Caritas-Angebote zum Thema Medienprävention vor:
- Net-Piloten
Peer-Programm zur Prävention von exzessivem Computerspiel- und Internetgebrauch für die Zielgruppe 14- bis 18-jähriger Menschen
- Freii
Interaktives Programm zur Prävention der Internetnutzungsstörung für die Zielgruppe
11- bis 15-jähriger Menschen und deren Eltern/Erziehende
- Max & Min@
Programm zur Prävention problematischer Mediennutzung für die Klassenstufen 4, 5 und 6
Zum Abschluss folgte ein Impulsvortrag von Christian Rosenek zum Thema Vapes. Hierbei wurde der Fokus zunächst auf die rechtliche Einordnung des Produkts im Hinblick auf jugendschutzrechtliche Bestimmungen gelegt. Auch der momentane Umgang von schulpflichtigen Jugendlichen und Kindern mit teilweise illegal erworbenen vorgefüllten sog. Big-Puffs wurde unter großer Sorge den 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Praxis dargelegt.
Zu allen Themen fand jeweils unmittelbar ein für alle Seiten wichtiger und zwingend notwendiger Austausch zwischen den Anwesenden statt. Schließlich handelt es sich hierbei um hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendarbeit und -sozialarbeit von anerkannten Trägern der Jugendhilfe im Kreis Ahrweiler. Damit Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu diesen wichtigen Themen durch die Netzwerker nicht nur jeweils einzelne Meinungen hören, sondern durch alle Stellen das gleiche fundierte Wissen vermittelt bekommen sollten, ist der regelmäßige Austausch im Rahmen dieser Treffen ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit am Puls der Zeit.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon: 0261-103-57399
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Austauschtreffen des Netzwerk Jugend im Kreis Ahrweiler

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