Archivierter Artikel vom 03.03.2011, 09:11 Uhr
Mainz

„Mainz bleibt Mainz“ – Narren proben für den großen Auftritt

Die Generalprobe ist gelaufen – und sie ist gut gelaufen. Die Narren haben am Mittwochabend für „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ geübt.

„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ – Am Mittwochabend haben die Mainzer Narren für die große TV-Sitzung geprobt. Szenen der Generalprobe im Schloss.

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Oli Mager eröffnet das Programm musikalisch – im Hintergrund spielen die Synkopers.

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Der Till: Friedrich Hofmann ist erster politischer Redner und in seiner Rolle eine Symbolfigur der Fastnacht.

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Der Bote vom Bundestag (Jürgen Dietz) hat offenbar gute Kontakte und zitiert den „Minister des Äußersten“, Guido Westerwelle: „Wir haben in 18 Monaten mehr erreicht, als andere im ganzen Jahr“.

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Hans-Peter Betz alias Guddi Gutenberg ist sauer auf Guttenberg, weil er wegen dem ständig seinen Vortrag umschreiben musste.

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Guddi kam im Atomfässchen auf die Bühne, wechselte aber bald ins Eulenfass.

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Der beste musikalische Beitrag: Andy Ost besingt höchst unterhaltsam sein junges Eheglück.

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Hans-Joachim Greb regt sich als „Jung-Senior“ uff und hat viel zu sagen – zu den Unterschieden zwischen den Generationen und den noch viel größeren Unterschieden zwischen Männern und Frauen.

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Detlev Schönauer spricht über seine Erlebnisse als Mainzer in der Fremde und singt „Jeder find Mainz schee“ auf „I did it my way“.

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Rette sich, wer kann: Hildegard Bachmann hat ein „Studidum“ begonnen – und bringt die universitäre Welt ins Schwanken.

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Mal wieder ein Zwiegespräch: Die beiden Mönche Michael Emrich und Jürgen Emig reden über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Wein, Weib und Gesang.

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Ein gewohnt telegener Hingucker ist Jürgen Wiesmann als „Vater Rhein“.

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Andreas Schmitt alias der „Obermessdiener“ – souverän im Vortrag, laut und so zornig, dass man befürchtet, er explodiert gleich.

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Der Obermessdiener wird vom Komitee verabschiedet – in dem saß übrigens zum ersten Mal auch eine Frau.

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Das KCK-Ballett bringt Las Vegas nach Mainz.

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Und die Tänzerinnen vom GCV kommen als Frauenkomittee auf die Bühne.

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Die Mainzer Hofsänger im Finale.

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Mainz – Die Generalprobe ist gelaufen – und sie ist gut gelaufen. Die Narren haben am Mittwochabend für „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ geübt.

Mit dabei sind die üblichen Verdächtigen wie Guddi Gutenberg, Der Bote vom Bundestag, Hildegard Bachmann als Frau im „Studidum“ und natürlich die Mainzer Hofsänger. Stets wiederkehrendes Thema war der Rücktritt von Guttenberg – der so manchem Narren gar nicht in den Kram passt: „Seit 14 Tagen kann ich ständig meinen Vortrag umschreiben“, schimpfte Hans-Peter „Guddi“ Betz unter dem Gelächter des Publikums und resümiert: „Seine Promotion ist ein selbst geschriebenes Armutszeugnis“.

Die Fastnachtssitzung wird am Freitag, 4. März, live von der ARD übertragen.