Archivierter Artikel vom 13.02.2012, 16:29 Uhr

Lutzerath vergibt letzte Chance auf Klassenerhalt

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Einer der Lichtblicke im schwachen Spieler der Lutzeratherinnen war Alina Schenk (am Ball). Die 16-Jährige wehrte sich als eine der wenigen im Team von Trainer Peter Thomé (im Hintergrund) gegen die Niederlage.
Foto: Alfons Benz
Einer der Lichtblicke im schwachen Spieler der Lutzeratherinnen war Alina Schenk (am Ball). Die 16-Jährige wehrte sich als eine der wenigen im Team von Trainer Peter Thomé (im Hintergrund) gegen die Niederlage.
Foto: Alfons Benz

„Es war ein katastrophales Spiel. Wir haben genau das Gegenteil von dem gespielt, was wir besprochen hatten. Heute war bei fast allen Spielerinnen der Wurm drin. Sie waren unkonzentriert, haben zu langsam gespielt und selbst die einfachen Sachen gingen daneben. Entscheiden wurde Spiel schon im erste Viertel, als wir kaum den Korb trafen“, sagte Thomé. So war es auch: Nach fünf Minuten führten die Moselanerinnen schon mit 13:4. Sie waren ihren Gegnerinnen in allen Belangen überlegen, spielten sehr clever, waren immer in Bewegung und gewannen das erste Viertel mit 19:6. Uneinholbar? Nein, denn bei ständiger Konzentration wäre für das Schlusslicht aus der Eifel noch was drin gewesen. Kurz vor der Pause kam Lutzerath nämlich immer besser ins Spiel und gewann das Viertel mit 18:12. Auffallend und mit viel Zug zum Korb spielte in dieser Phase die erst 16-jährige Alina Schenk. Zehn erzielte Körbe belegten letztendlich, dass ihre Leistung an diesem schwarzen Samstagabend stimmte. 13 Minuten vor Schluss war ihre Mannschaft beim Stand von 33:37 bis auf vier Punkte an Trier dran. Es folgten jedoch wieder Minuten, in denen nichts mehr lief und sich irgendwie jeder selbst im Weg stand.

Über ein 33:44 nach 30 Minuten kam es dann zum Endstand von 54:62. Auf Trierer Seite war es vor allem die groß gewachsene Mira Kilzer, die sowohl unter dem eigenen als auch dem gegnerischen Korb kaum einen Rebound verpasste und damit der Garant zum Sieg ihres Teams war. Entsprechend zufrieden war Trainerin Viviane Leyhausen mit dem Spiel ihrer Mannschaft: „Im Vorfeld hatten wir Angst vor dem Gegner, weil er für seine Aggressivität gefürchtet ist. Wir haben das aber ganz gut gemeistert. Im Spiel war dann von unserem körperlichen Respekt nichts mehr zu merken. Das haben die Mädchen toll gemacht.“ Die Lutzeratherinnen haben jetzt erst mal drei Wochen Pause, ehe sie beim Tabellensechsten SG Towers Speyer vor einer wohl unlösbaren Aufgabe stehen.

Lutzerath: Nass, Jung (2), Hirschen, Loescher (2), V. Michels, Lescher (15), Schenk (10), Lenzen (15), Castor (4), Holzknecht (6), Schneiders.

Von unserem Mitarbeiter

Alfons Benz