Kommentar: AKK muss sich für nichts entschuldigen

Es ist eine ernste Debatte an närrischen Tagen: Hat Annegret Kramp-Karrenbauer die Grenzen des guten Geschmacks verletzt, als sie sich in einer Fastnachtsrede über Toiletten für das dritte Geschlecht lustig gemacht hat? Nein! Karnevalsreden sind eine eigene Kunstform. Wer sie beherrscht, spitzt mehr zu als jeder politische Kommentator. Denn das ist das Wesen einer guten Büttenrede. Sie darf ihre Kritik über das politisch Korrekte hinaus verschärfen und damit gesellschaftspolitische Verhältnisse karikieren. In dieser Zeit – und nur in dieser – gibt es auch keinen Minderheitenschutz, keine Schonung für niemanden. Es gilt die Narrenfreiheit!

Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net