Archivierter Artikel vom 02.12.2013, 07:07 Uhr

Iiro Rantala: Finnischer Pianist auf Solopfaden

Was macht eine „pianistische Sensation“, die bereits alle wichtigen Jazzawards gewonnen, in allen großen Städten gespielt und mit allen lebenden, ebenbürtigen Musikern zusammengearbeitet hat?

Richtig, sie betreibt musikalische Reflexion und besinnt sich auf ihre Ursprünge. Der finnische Jazzpianist und Komponist Iiro Rantala befasst sich seit Beginn seiner Solokarriere im Jahr 2010 mit ganz persönlichen Helden. Auf seinen Alben „Lost Heroes“ (2010) und „My History of Jazz“ (2012) sind unkonventionelle und unterhaltsame Collagen und Improvisationen zu Werken von Iiro Rantalas Helden zu hören, wie zum Beispiel Jean Sibelius, Oscar Peterson, Jaco Pastorius und Johann Sebastian Bach.

Dabei ist Iiro Rantala immer bestrebt, respektvoll die großen Erfinder seines Fachs zu studieren und diese in eigenen Kompositionen und Klängen zu zitieren. Reine Werkinterpretationen kann ja jeder. Auftritte sind am Donnerstag, 18.30 Uhr, in der Philharmonie in Luxemburg und am Montag, 16. Dezember, 20 Uhr, im Stadttheater Krefeld.

Infos und Tickets: www.jazzklub-krefeld.de und www.philharmonie.lu