England im WM-Viertelfinale, und das auch noch nach erfolgreich absolviertem Elfmeterschießen – den Traditionalisten auf der Insel ist aber auch nichts mehr heilig. Lange Jahre schien es, als arbeiteten sich die „Three Lions“ erfolglos daran ab, ihr Misserfolgs-Trauma zu überwinden. 1966 markierte das Ende englischer Fußball-Herrlichkeit und den Anfang nicht enden wollender Enttäuschungen.
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Englands Fußball der Gegenwart indes hat das Zeug dazu, dem Entsetzen ein Ende zu bereiten. Starke Vereinsmannschaften, schwaches Nationalteam – es hat gebraucht, bis die Engländer verstanden haben, wo das Übel an der Wurzel zu packen ist. Und just Deutschland diente ihnen dabei als Vorbild.