Bürokratie Wie zwei Anhänger aus dem Kreis Cochem-Zell bis kurz vor dem Anpfiff um den Eintritt bangten: WM in Russland: Wie zwei Fans aus Leienkaul bis kurz vor dem Anpfiff um den Eintritt bangten
Bürokratie Wie zwei Anhänger aus dem Kreis Cochem-Zell bis kurz vor dem Anpfiff um den Eintritt bangten
WM in Russland: Wie zwei Fans aus Leienkaul bis kurz vor dem Anpfiff um den Eintritt bangten
Wenige Meter trennen Peter Niederelz (Zweiter von links) und Reinhard Walgenbach – hier mit Fifa-Helferinnen – noch vom Fischt-Stadion in Sotschi. Beide hatten Probleme, eine Fan-ID zu bekommen. Foto: Thomas Brost Brost
Sotschi. Mit Bammel, auch wenn dieser nicht zur Schau getragen wurde, hatten sich Reinhard Walgenbach (65) und Peter Niederelz (63) auf die Reise nach Russland aufgemacht. Ausgestattet mit einer Eintrittskarte für 165 Euro und einem Einreisevisum, fehlte fürs Fanglück nur eine sogenannte Fan-ID – ein spezieller laminierter Ausweiskarton, der zum Eintritt ins Stadion berechtigt. Die beiden Fußball-Anhänger aus Leienkaul (Kreis Cochem-Zell) wussten nicht, als sie russischen Boden betraten, ob sie reibungslos ins Stadion zum WM-Spiel gegen Schweden kommen würden. Im Gegensatz zu den drei Mitreisenden, die nach einigem Hin und Her in den Besitz der Fan-ID gelangt waren.
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Im Vorfeld war der Online-Antrag der beiden Leienkauler mehrmals abgelehnt worden, weil das Passfoto vonseiten der russischen Behörden beanstandet worden war. Einmal war es der falsche Hintergrund, ein weiteres Mal der zu große Ausschnitt des Kopfes.