Ganz so groß wie sonst sind die Mengen an Getreide nicht, die die Landwirte beim Agrarhandel Werner in Kirn anfahren. Das ungewöhnliche Wetter sorgte für deutliche Ernteeinbußen. Stefan Butz
Kirn. Ein ungewöhnliches, ja schon seltsames Jahr: Das schwingt mit, wenn Herbert Kreitzer vom Agrarhandel Werner über die Ernte 2011 berichtet. Wann sich die Traktoren vor der Einfahrt zum Betriebsgelände stauen, hing in den vergangenen Wochen und hängt immer noch von der Wetterlage ab. Trockenheit ist es, was die Landwirte jetzt zum Ernten brauchen, Trockenheit war es, die zuerst das Frühjahr und dann die Entwicklung der Frucht zu einer Zitterpartie machte.
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„Bei der Wintergerste ist die Erntemenge um bis zu ein Drittel zurückgegangen, beim Raps sind es ein Fünftel bis hin zu 50 Prozent weniger“, berichtet Kreitzer. „Das war der größte Reinfall.“ Denn wo kein Wasser ist, kann nicht viel wachsen. Es gebe deutliche Mengenrückgänge in allen Bereichen.