Martin de Wyl kümmert sich um die Bäume und Hecken auf der Klosterruine Disibodenberg
Totholz ist eine Grundlage für Leben: Martin de Wyl kümmert sich um Bäume und Hecken auf der Klosterruine Disibodenberg
Baumgärtner Martin de Wyl ist sich sicher, dass in diesen Baum und in weitere für tot gehaltene Bäume wieder Leben einziehen wird. Foto: Wilhelm Meyer
Wilhelm Meyer

Odernheim. Wer die Klosterruine Disibodenberg durch die ehemalige Hauptpforte betritt, kommt an diesem Baum vorbei – und wer den Disibodenberg besser und länger kennt, weiß, er war einmal ein lebendiger Baum. In seinem Schatten konnte man noch einen Blick auf Odernheim werfen, bevor man die Klosterruine betrat.

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Martin de Wyl, Fachmann für Baum- und Gartenpflege, hat den Baumstamm gestutzt. Ausschlagen werde der Baum wohl nicht mehr. Bei genauerem Hinschauen wird deutlich, dass dieser und andere tote Bäume im großen Rund des Berges die Grundlage für vielfältiges Leben bieten.

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