Bühne regional
Shakespeare mit klugen Kinkerlitzchen

Alle machen mit bei der großen Lust-Polonaise des Prologs: Klingt komisch, funktioniert aber in diesem außergewöhnlichen Shakespeare-Abend überraschend gut. Foto: Bettina Müller

"Antonius und Cleopatra", als letzte Premiere das Schauspiel-Finale am Mainzer Staatstheater, kommt ausgeflippt und spaßwütig daher - und doch hat das pausenlose zweistündige Spektakel Hand und Fuß.

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Von unserem Autor Andreas Pecht O weh, wieder eine Inszenierung, die Shakespeares Hintergründigkeiten und in raffiniertem Sprachspiel oft versteckten Frivolitäten nur als Vorwand für ausgeflippten, spaßwütigen Übermut missbraucht?

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