Afghanistan
RZ-Serie: Mein Nachbar ist im Krieg: Arbeit bei Isaf: Lukrativ und lebensgefährlich (9)

Die Arbeit als Schneider in der Kleiderkammer hat Ajnal Momenzada ein Auskommen beschert, mit dem er seine Eltern auf eine Pilgerreise nach Mekka schicken konnte. Doch auf der anderen Seite werden viele der afghanischen Isaf-Mitarbeiter im eigenen Volk als Verräter angesehen. Foto: Peter Lausmann

Afghanistan - Die internationale Schutztruppe beschäftigt viele Einheimische. Doch diese ist sehr gefährlich; ein Dolmetscher überlebte einen Bombenanschlag auf dem Markt von Kundus.

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Kundus – Für viele Afghanen ist es eine Gratwanderung: Arbeiten sie für die internationale Schutztruppe Isaf, winkt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Zugleich gehen sie damit aber auch Risiken für sich und ihre Familie ein. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass Aufständische – meist Taliban – die Menschen für ihre Zusammenarbeit grausam „bestraften“.

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