Mainz 05
Rückbesinnung auf emotionalen Basisfußball

Andreas Ivanschitz (links) wurde nach seinem den Weg weisenden Tor zum 1:0 geherzt. Vom stabilisierenden Mittelfeldspieler Eugen Polanski und vom starken Innenverteidiger Niko Bungert. Foto: Bernd Eßling

Eßling

Viel falsch gemacht hat der Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 in dieser Woche vor dem erlösenden Heimsieg gegen den FC Augsburg nicht. Situationen erkennen, realistisch bewerten (auch wenn das an manchen selbstkritischen Stellen weh tun mag) und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, das gehört nach wie vor zu den Stärken der Verantwortlichen am Bruchweg. Die von Trainer Thomas Tuchel und Manager Christian Heidel initiierte Druck- und Kampfatmosphäre hat gezogen. Der glühende Funke ist übergesprungen. Auf die Spieler und auf die Zuschauer.

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Beim 2:0 gegen die Augsburger, das spürten die Leute am Samstagnachmittag in der Coface Arena, war ihre Mannschaft wieder auf einer Mission. Das wird immer die emotionale Basis bleiben für Mainzer Erfolge in der Bundesliga. Zum typischen 05-Fußballpaket gehört das 05-typische Mentalitätspaket.