Lesung "Schreie auf Papier" zeichnet verzweifelte Versuche des jüdischen Ehepaars Wolff auf Ausreise nach
Lesung in Staudernheim zeichnet das jüdische Leben im Dritten Reich nach: Kein Entkommen aus Nazi-Deutschland
Ein kleines, jedoch ergreifendes Ereignis war die Vorstellung der Briefe der Großeltern des langjährigen Vorsitzenden des Museumsvereins Synagoge Staudernheim, Raymond Wolff. Foto: Wilhelm Meyer
Raymond Wolff

"Schreie auf Papier" heißt die Lesung, die kürzlich in Staudernheim vorgestellt wurde und dabei die verzweifelten Versuche des jüdischen Ehepaars Wolff auf Ausreise aus dem Dritten Reich nachzeichnet.

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Am Tag zuvor noch hatte der Salon Libertatia im Bad Sobernheimer Marum-Park in seinem diesjährigen Festival jüdisches Leben in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Noch einmal war auch die Wanderausstellung „Jüdisches Leben im Hunsrück“ zu sehen. Und mit dabei war auch ein Stand des Museumsvereins Synagoge Staudernheim.

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