Ein Prosit auf den Aufzug (Hintergrund), der das Dröscherhaus jetzt für alle Altersklassen barrierefrei erschließt. Bürgermeister Martin Kilian (3. von links) und Architektin Karin Käthler-Kober zeigten sich erfreut und zufrieden mit dem Anbau am denkmalgeschützten Dröscherhaus. Armin Seibert
Kirn. Er kennt die 86 Treppenstufen im Wilhelm-Dröscher-Haus alle mit Vornamen, sagt Kirns Stadtarchivar Paul Hornemann. Seit gestern kann er ein Großteil von ihnen vergessen, denn endlich steht zumindest bis zum zweiten Stock ein Aufzug zur Verfügung. Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Martin Kilian war der Auftakt eines rundum gelungenen Tages der offenen Tür, das für alle Altersklassen ein beliebter Anlaufpunkt ist und künftig noch mehr Publikum anziehen soll.
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Barrierefrei bedeute nämlich nicht nur, dass man Rollstuhlfahrern den Zugang ermöglichen möchte, betonte Kilian. Mütter mit kleinen Kindern seien ebenso angesprochen wie Senioren mit Rollatoren. Sie könnten sich dann schon die zehn Stufen in die AWO-Begegnungsstätte im Erdgeschoss sparen und mit dem Aufzug fahren.