Bad Ems. Ein völlig überzogener Feldverweis gegen Andreas Offermann kostete in der Verbandsliga der HSG Bad Ems/Bannberscheid II bei der HSV Rhein-Nette mutmaßlich Zählbares. Nach 60 Minuten hieß es 29:24 (14:14) für die Pellenzer. Die beiden Wissener Schiedsrichter erklärten nach einem an sich harmlosen Foul die Partie für den bis dahin treffsicheren Offermann in der 37. Minute für beendet. Und fortan fehlte den personell mit einem quantitativ sehr überschaubaren Aufgebot angetretenen Gästen nicht nur die Wurfgewalt, sondern auch eine der wenigen Wechselmöglichkeiten. So mussten die Routiniers Andreas Klute und Michael Sauerwein durchspielen.
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Für den sonst sich in punkto negativer Schiedsrichter-Kritiken stets sehr zurückhaltenden Klaus Ohnhäuser (TV Bad Ems) war diese Szene eines fairen Spiels der Knackpunkt: „Danach ist das Spiel zu unseren Ungunsten gekippt.“ Zu diesem Zeitpunkt hieß es 16:16, die Kombinierten aus Miesenheim, Plaidt und Andernach nutzten die entstehende Unruhe zu einem mit vier Treffern gekrönten Zwischenspurt zum vorentscheidenden 20:16.