Körperlich wurde den Eisbachtalern in Emmelshausen in so manchem Zweikampf einiges abverlangt. Hier stemmt sich Steffen Meuer (am Ball) gegen Ludwigshafens Abwehr-Hünen Marcel Steigleder. Yuki Hasegawa (rechts) beobachtet die Situation aus dem Hintergrund. Foto: René Weiss rwe
Emmelshausen/Nentershausen. Über fehlenden Zuwachs in ihrer Vereinsvitrine können sich die Eisbachtaler Sportfreunde in diesen Tagen nicht beschweren. Vor einer Woche gewann der Fußball-Rheinlandligist im eigenen Stadion den „Brooklyn-Store-Cup“, und diese Trophäe bekam am Sonntag nun Gesellschaft vom Pokal für den Sieger des „Oddset-Rheinland-Pfalz-Cups“. Beim Turnier der Meister und Vizemeister der Verbandsliga Südwest sowie der Rheinlandliga gaben die Westerwälder in Emmelshausen Hassia Bingen, dem gastgebenden TSV und Oberliga-Rückkehrer Arminia Ludwigshafen das Nachsehen.
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Von einer Revanche für das in letzter Sekunde verlorene Spiel um den Oberliga-Aufstieg zu reden, wäre wohl zu viel des Guten. Trotzdem nahmen die Eisbären den 4:2-Erfolg nach Elfmeterschießen über Bingen gerne mit. „Etwas ging es ums Prestige, und ein Scheck über 1500 Euro ist auch ein schönes Zubrot“, sagte Trainer Marco Reifenscheidt.