Naturschutz Im unteren Gelbachtal gibt es eine einzigartige Flora
Einzigartige Flora im unteren Gelbachtal: Flechten und Moose erobern Gifthalden
Die Etagen-Becherflechte (Cladonia cervicornis ssp. verticillata) toleriert die hohen Schwermetallgehalte der Abraumhalden im Gelbachtal. Fotos: Dorothee Killmann (1)/Joachim Kuchinke (2)/Markus Müller (4)
Markus Müller

Weinähr. Die Halden der Grube Leopoldine-Luise bei Weinähr weisen einen Anteil von Blei- und Zinkverbindungen auf, die für höhere Pflanzen giftig sind. Aber sie sind ideale Lebensräume für Flechten und Moose.

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Wer kennt sie nicht, die Abraumhalden der ehemaligen Erzgrube Leopoldine-Luise im unteren Gelbachtal. Wer dort vorbeifährt, dem fallen die großflächigen, hellen Geröllfelder im Wald auf der talabwärts linken Hangseite sofort ins Auge. Seit Jahrzehnten scheint auf den Halden so gut wie nichts zu wachsen.

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