Diebstahlserie Oft nur wenig Beute gemacht - Polizei sucht weiterhin nach Geschädigten - Appell: Wagen bitte abschließen
Ein Fall von Sorglosigkeit? Dem Kirner "Automarder" standen viele Türen offen

Zu einer provisorischen „Asservatenkammer“ ist ein Büro der Kirner Kripo geworden. Da liegen noch viele Beutestücke des „Automarders“. Wie viele Fälle werden wohl jetzt noch aufgeklärt?

as

Kirn. Gelegenheit macht Diebe, sagt der Volksmund treffend. Wer als Laternenparker einem Gelegenheitsdieb Tor und (Auto-)Tür öffnet oder sie zumindest nachlässig nicht verschließt, darf sich nicht wundern, dass schon mal was fehlt aus dem „heiligen Blech“. Wir sprachen mit Joachim Reimann, Leiter der Kirner Polizeiinspektion, und Hauptermittler Lutz Haufe über eine Diebstahlserie, die die Kirner Polizei wochenlang beschäftigte und die ein bedenkliches Licht auf die Sorglosigkeit vieler Autobesitzer wirft.

Lesezeit 4 Minuten
Meistens kam der Kirner „Automarder“ nachts. Er störte kaum jemanden im Schlaf, machte nichts kaputt. Er probierte einfach an geparkten Autos, ob zufällig Türen oder Kofferraum offen stehen, und griff dann beherzt zu. Er gab Fersengeld, wenn doch mal etwas laut rappelte oder durch Bewegungsmelder das ein oder andere Licht im Haus anging.

Ressort und Schlagwörter