Der einstige Superstar der griechischen Politik hat sich verändert. Bei Auftritten wirkt Alexis Tsipras nicht mehr ganz so selbstsicher. Er scheint nervös, schwitzt oft. Manchmal ist er auch verärgert, wenn unbequeme Fragen über die steigende Arbeitslosigkeit im Land kommen. Unversehrt blieb Tsipras nach den wenigen Monaten im Amt des griechischen Regierungschefs nicht.
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Als er im Januar antrat, wollte er das Sparprogramm rückgängig machen. Er verhandelte mit den Geldgebern, vollzog dann eine Kehrtwende, als es schon nach Einigung aussah, und fragte die Griechen in einem Referendum, ob sie das von den Gläubigern vorgeschlagene Maßnahmenpaket akzeptieren oder nicht.