Die Amokfahrt eines Mannes mit einem Geländewagen in der Grazer Innenstadt hat zahlreiche Opfer gefordert. Foto: dpa Die Amokfahrt eines Mannes mit einem Geländewagen in der Grazer Innenstadt hat zahlreiche Opfer gefordert. Foto: dpa Die Amokfahrt eines Mannes mit einem Geländewagen in der Grazer Innenstadt hat zahlreiche Opfer gefordert. Foto: dpa Die Amokfahrt eines Mannes mit einem Geländewagen in der Grazer Innenstadt hat zahlreiche Opfer gefordert. Foto: dpa Die Amokfahrt eines Mannes mit einem Geländewagen in der Grazer Innenstadt hat zahlreiche Opfer gefordert. Foto: dpa




Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf einen belebten Platz in der Innenstadt. Augenzeugen sprachen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Dort waren zahlreiche Fußgänger unterwegs, viele Menschen saßen auf Stühlen vor Cafés. Das Fahrzeug raste demnach gezielt in die Menge. Es brach Panik aus, etliche Menschen versuchten, sich in Gebäude zu retten.
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), war zu dem Zeitpunkt der Amokfahrt auch in der Innenstadt unterwegs und wurde selbst zum Augenzeugen. «Der Lenker ist bewusst gegen Passanten gefahren, ich habe selber gesehen, wie eine Frau niedergefahren wurde», zitierte ihn die «Kleine Zeitung».
Der Fahrer soll Augenzeugen zufolge anschließend zudem Fußgänger mit einem Messer angegriffen haben. Er wurde festgenommen. Rund 60 Krankenwagen und vier Hubschrauber waren im Einsatz, aus der gesamten Region wurden Rettungskräfte hinzugezogen. Die Landesregierung richtete einen Krisenstab ein.
Bundespräsident Heinz Fischer äußerte sich in einer ersten Reaktion «zutiefst geschockt über die Wahnsinnstat». Der Fußball-Bundesligist Sturm Graz sagte ein für Samstag angesetztes Testspiel kurzfristig ab. Die Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer und bei den Menschen, die ihnen nahestanden, teilte der Verein mit.