Reise in den Körper: Mainzer Pharmaziestudenten räumen ab
Mainz/München - Drei Pharmaziestudenten der Universität Mainz freuen sich riesig: Sie belegten beim deutschlandweiten Studentenwettbewerb zum Thema "Schmerz im Fokus" der Novartis Consumer Health GmbH den ersten Platz.
Aufgabe war es, einen wissenschaflichen Prozess - den Ablauf der Schmerzhemmung durch den Wirkstoff Diclofenac im Körper - kreativ aufzubereiten. Die Mainzer haben Laborkittel und lateinische Fachbegriffe erfolgreich gegen Kamera und Zeichenmaterial getauscht und erstellten einen Animationsfilm, der den Zuschauer mit auf die Reise ins Innere des Körpers nimmt und die Jury begeisterte.
Pharmazeuten sind nicht kreativ? Unsinn, denn die angehenden Apotheker der Universitäten Mainz, Würzburg und Hamburg haben eine Fachjury vom Gegenteil überzeugt. Im Rahmen des deutschlandweiten Pharmaziestudenten-Wettbewerbs der Novartis Consumer Health GmbH stellten sich die Studenten, trotz Prüfungsstress der Herausforderung, Wissenschaft für alle leicht verständlich zu machen. Sie erklärten was Wirkstoffe, die in Schmerzmitteln enthalten sind, im Körper bewirken. "Die größte Schwierigkeit bestand darin, den komplexen Zusammenhang stark zu vereinfachen und gleichzeitig wissenschaftlich korrekt zu bleiben," so Pharmaziestudent Manuel Weinheimer der erstplatzierten Projektgruppe der Universität Mainz (links im Bild).
Der Animationsfilm zeigt mit viel Liebe zum Detail wie bei einem Smiley die Schmerzen gelindert werden. Mit diesem kreativen Einfall haben die drei Pharmaziestudenten die ihnen gestellte Aufgabe mit Bravour gelöst. "Diese Arbeit beantwortet am besten und dabei auf einfache, nachvollziehbare Art und Weise die komplexen Zusammenhänge im Entzündungsgeschehen", so Apotheker Werner Schelken. Er kennt die Schwierigkeit, auch als gestandener Pharmazeut diesen hochwissenschaftlichen Prozess verständlich zu erklären.
Zur Siegerehrung am 26. September wurde der Film zum ersten Mal gezeigt und die Gruppe aus Mainz erhielt ihren Gewinn in Höhe von 5000 Euro. Für die Mainzer heißt es jetzt: Noch mal Gas geben, denn die Abschlussprüfungen stehen vor der Tür. Und dabei wollen sie ebenso erfolgreich sein, wie bei dem Wettbewerb.























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