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Mainzer Institut für Physik im weltweiten Vergleich extrem stark

Mainz - Das Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) zählt im Academic Ranking of World Universities (ARWU) 2011 zu den 75 forschungsstärksten weltweit. Zudem wurde die Mainzer Physik als eines der sechs besten Institute für Physik in Deutschland gekürt.

knipselino/pixelio.de

Spitzenreiter in der Physik sind unverändert das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Harvard University und das California Institute of Technology. Unter den deutschen Universitäten ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf einem der Plätze 11 bis 14, im Bereich Naturwissenschaften und Mathematik sogar unter den besten acht.

Erstes globales Ranking

Das Academic Ranking of World Universities (ARWU) wird seit 2003 von der Jiao Tong University Shanghai bzw. seit 2009 von der Shanghai Ranking Consultancy jährlich veröffentlicht. Als erstes breit angelegtes globales Ranking findet es seitdem weltweit große Aufmerksamkeit. Im Ranking wird die Forschungsexzellenz von mehr als 1.000 weltweit führenden Universitäten verglichen.

Indikatoren für die Forschungsleistung sind dabei vorrangig Anzahl und Zitationsrate von Publikationen sowie Nobelpreise und Fields-Medaillen. Zunächst nur als Ranking für ganze Hochschulen begonnen, gibt es seit 2007 auch ein Ranking für fünf breite Fächergruppen, darunter Naturwissenschaften, und seit 2009 für fünf einzelne Fächer: Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.

„Dieses Top-Ergebnis bestätigt erneut die exzellente Forschungsqualität der Mainzer Physiker, die auch in vielen anderen Rankings vorne liegen“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch.

Erfolgreich in Förderrankings

Die Erfolge in den Förderrankings dokumentieren eindrucksvoll die Forschungsleistung der Mainzer Profilbereiche. So belegt beispielsweise die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im aktuellen Leiden Ranking Platz eins unter den deutschen Universitäten und Platz vier unter den 250 größten europäischen Hochschulen hinsichtlich der Anzahl der Zitationen pro Publikation. „Berücksichtigt man die fachspezifischen Unterschiede in der Zitationskultur, so erreicht unsere Universität immer noch einen hervorragenden Platz sechs unter den deutschen Universitäten“, so der Präsident.

 

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