Piraten-Kandidat für Bellevue: Kabarettist Georg Schramm überlegt
Berlin - Der erste Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten zeichnet sich konkret ab: Georg Schramm, einer der bissigsten politischen Kabarettisten. Bei der Piratenpartei läuft das Verfahren, um ihn zu nominieren. Seine Antwort steht allerdings aus. UPDATE: Er bittet um Bedenkzeit.
Auch ein Anschreiben an Schramm war bereits in einem Pad in Arbeit. "Da Sie als repräsentative Persönlichkeit über allen politischen Parteien und gesellschaftlichen Fraktionen stehen, wäre Ihre Parteilosigkeit während der Wahl des Bundespräsidenten und der gesamten Amtsperiode auch in unserem Sinne", heißt es dort etwa. Von Schramm selbst steht eine Antwort noch aus, ob er überhaupt bereit wäre. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte sein Agent, das Thema mit Schramm zu besprechen. Möglicherweise werde er am Wochenende antworten. UPDATE: Schramm lehnt die Idee offenbar zumindest nicht rundherum ab. Sein Agent Tilman Schmidt hat am Samstag unserer Zeitung per Mail mitgeteilt, Georg Schramm benötige "etwas Zeit um sich zu entscheiden, wie er auf die vielen Anrufe und Mails reagieren wird, die ihn zu einer Kandidatur drängen". Er bitte deshalb noch um einige Tage Geduld. Eine entsprechende Information erhielt offenbar auch Christopher Lauer, Abgeordneter der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus und früherer politischer Geschäftsführer der Bundespartei:
Georg Schramm braucht noch ein paar Tage zum Nachdenken.
— Christopher Lauer (@Schmidtlepp) Februar 18, 2012
Die Aufmerksamkeit der Piraten hat Schramm erstmals so richtig auf sich gelenkt, als der frühere Zeitsoldat und Psychologe als Krawallrentner Dombrowski in der ZDF-Kabarettsendung "Neues aus der Anstalt" seine Kandidatur ankündigte.























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