„Netzkultur RheinMain“: Gut diskutiert
Mainz - „Alle Sessions überlebt“, twitterte einer von rund 400 Teilnehmern des 3. Barcamps Rhein-Main am Sonntagnachmittag seinen Mitstreitern im Gebäude des Fachbereichs Informatik der Mainzer Uni.
Gemeinsam wollten die 400, die der Verein „Netzkultur RheinMain“ nach Mainz gerufen hatte, über aktuelle Themen diskutieren und die „Internetkultur voranbringen“, wie Barcamp-Sprecher Reto Kiefer betonte.
Und das hat dem Sprecher zufolge seinen Grund: „Die Teilnehmer leben vom Internet.“ Dementsprechend waren die Themen breit gefächert: Von technischen Spezialfragen über rechtliche Fallen bis zu „Slow Design“ reichte das Spektrum. Für letzteres Thema war Thomas Klose verantwortlich.
„Slow Design“ ist eine Gegenentwicklung zum „Fast Design“ konventioneller Unternehmen. Statt permanent immer neue Produkte auf den Markt zu werfen, sollte man sich auf die Erfüllung „echter Bedürfnisse“ konzentrieren. Langlebige Produkte seien gefragt. Klose berief sich dabei auf Theorien des Designers Alastair Fuad-Luke. Konsumenten sollten sich so verhalten, wie sie die Gesellschaft wollen, ergänzte eine Zuhörerin. Doch das System bestrafe so etwas, hielt ein Mann entgegen. Ein Thema für das nächste Treffen?






















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